Wieviel Bewegung ist gut für meinen Welpen bzw. wieviel darf oder soll sich mein Welpe bewegen? Und ab wann darf mein Welpe Treppen steigen oder ist das schädlich für ihre Entwicklung? Diese Fragen erhalten ich regelmäßig von Welpenbesitzer in der Hundephysiotherapie oder im Hundetraining.

Wie viel darf sich ein Welpe bewegen pro Lebensmonat?

Wie viel Bewegung für den Welpen ist ok und wie viel zu viel?

Die Meinungen von Hundehaltern, Züchtern und Trainern gehen weit auseinander – von „bis zum ersten Lebensjahr tragen“ bis „sofort üben lassen“. In diesem Artikel beleuchten wir das Thema aus verschiedenen Perspektiven.

Jahrzehntelang galt die Devise: Welpen wenig bewegen, Treppen meiden, kurze Spaziergänge nach der „5-Minuten-Regel“ (5 min Gassi-Gehen pro Lebensmonat). Doch die Wissenschaft widerlegt diese überholten Empfehlungen fundamental. Ein aktuelles Positionspapier der Schweizerischen Tierärztlichen Vereinigung für Verhaltensmedizin (2026) stellt klar: Restriktive Bewegungsempfehlungen haben keine wissenschaftliche Basis und sind überholt. Damit wird bestätigt, was viele Hundephysiotherapeuten schon seit Jahren erzählen: Hört auf, Welpen ständig und überall zu begrenzen, was ihre Bewegung betrifft.

Was sich 2026 ändert beim Thema Bewegung Welpe & Treppensteigen Welpe

Was früher galt:
❌ „Welpen dürfen pro Lebensmonat nur 5 Minuten spazieren gehen“
❌ „Welpen dürfen bis zum ersten Lebensjahr keine Treppen steigen“
❌ „Zu viel Bewegung schadet den Gelenken“
❌ „Welpen sollten möglichst wenig herumtoben“

Was die aktuelle Wissenschaft sagt (2026):
✅ Bei einem gesunden Welpen gibt es kein Zuviel an selbst gewählter Bewegung
✅ Komplexe Bewegungsabläufe wie Treppensteigen müssen geübt werden
✅ Inaktivität führt zu den schlechtesten Gelenkergebnissen
✅ Moderate Bewegung (ca. 4 km/Tag) führt zur besten Knorpelqualität
✅ Vielfältige Bewegung ist essentiell für die Hirnentwicklung

Die wissenschaftliche Faktenlage „Welpenbewegung“

Keine Evidenz für Bewegungsrestriktion:
Dr. Daniel Koch, Spezialist für Kleintierchirurgie, stellt im aktuellen Positionspapier klar: „Es findet sich allerdings keine wissenschaftliche Publikation, welche den Zusammenhang von limitierter Bewegung im ersten Lebensjahr und dem Auftreten von skelettalen Problemen nachweist.“

Was wirklich Gelenkerkrankungen bei Welpen bzw. Junghunden beeinflusst

Die Vererblichkeit bei Hüft- (HD) und Ellbogendysplasie (ED) liegt bei 18-60%. Weitere nachgewiesene Faktoren sind:

Übergewicht: Der größte negative Faktor über das gesamte Hundeleben
Rasseprädisposition: Bestimmte Rassen sind anfälliger
Genetik: 18-60% der Gelenkprobleme sind erblich bedingt

Nicht auf der Liste: Die Menge an Bewegung in der Welpenzeit.

Die finnischen Beagle-Studien: Bewegung schützt Gelenke von Welpen bzw. Junghunden

Finnische Forscher untersuchten junge Beagles mit verschiedenen Bewegungsprotokollen:

Keine Bewegung (Bein immobilisiert)
Moderate Bewegung (4 km/Tag auf dem Laufband)
Intensive Bewegung (20 km/Tag auf dem Laufband)

Die Ergebnisse waren eindeutig:
✅ Beste Knorpelqualität bei 4 km/Tag (höchste Glykosaminglykangehalte, härteste Gelenkoberflächen)
❌ Schlechteste Werte bei Inaktivität
✓ Selbst 20 km/Tag führten zu überraschend wenig Knorpelabbau

Erkenntnisse aus der Humanmedizin

Aus der Humanpädiatrie ist bekannt, dass sportliche Untätigkeit bei Kindern zu unterentwickelten Knochenansätzen und muskulärer Fehlrichtung führt – was wiederum Hüftgelenkdysplasie verursachen kann.
Die Parallele zum Hund: Bewegungsmangel schadet mehr als moderate bis intensive Bewegung.

Bewegung bei Welpen im Jahr 2026

Zu wenig Bewegung kann deinem Welpen mehr schaden als zu viel Bewegung

Biomechanik beim Treppensteigen beim Welpen bzw. beim Hund

Eine Studie von Richards et al. (2010) untersuchte die Gelenkbelastung beim Treppensteigen:

„Der im Vergleich zum Menschen verminderte Bewegungsumfang in Hüft- und Kniegelenk bei Hunden während des Treppauf- und Treppabsteigens ist wahrscheinlich eine direkte Folge des erhöhten Bewegungsumfangs im Tarsalgelenk.“

Das bedeutet: Das Hüftgelenk wird beim Treppensteigen nicht stärker belastet als beim normalen Laufen. Die oft geäußerte Sorge vor Hüftproblemen durch Treppensteigen ist wissenschaftlich nicht haltbar.

Leider höre ich immer noch Aussagen wie „Der Züchter hat mir gesagt, ich soll den Hund das erste Lebensjahr tragen, sonst bekommt er HD und er als Züchter übernimmt dann keine Verantwortung“. Ein Schelm, wer böses über solche Züchter und ihre Zucht denkt…

Warum Welpen Bewegung brauchen

1. Für starke Knochen und Gelenke

  • Mineralisierung durch Belastung: Nach der Geburt muss das Skelett mineralisiert werden, um das Gewicht des wachsenden Körpers tragen zu können. Diese Mineralisierung wird durch Belastung der Knochen angeregt.
  • Gelenke brauchen Druck und Zug: Die Wachstumsfugen müssen durch Druck und Zug belastet werden, damit sich die Gelenke in Form und Funktion korrekt entwickeln. Ohne diese Belastung entwickeln sie sich nicht optimal.

2. Für die Hirnentwicklung

  • Myokine: Die Botenstoffe der Bewegung – Körperliche Aktivität veranlasst die Muskulatur, hormonähnliche Botenstoffe (Myokine) auszuschütten, welche die Neubildung und Vernetzung von Nervenzellen anregen – speziell im Hippocampus, dem Zentrum für Gedächtnis und Lernen.
  • Verschiedene Hirnareale werden aktiviert: Wahrnehmung, Raumerfahrung, Körperbewusstsein, Koordinationsvermögen, Gleichgewichtssinn

3. Für den Muskelaufbau

  • Gewichtsverlagerung braucht Kraft: Zunehmende Muskelkraft ist nötig, um das Gewicht von der Sohle auf die Zehen zu verlagern, was für eine stabile und schnelle Fortbewegung Voraussetzung ist.
  • Besonders wichtig bei großen Rassen: Bei großrassigen oder schweren Welpen ist der Muskelaufbau besonders wichtig, weil sie sehr schnell an Körpergewicht zulegen und schon früh viel Gewicht bewegen müssen.

4. Für emotionale Belastbarkeit

  • Vielfältige Bewegungserfahrungen helfen dem Welpen: Impuls- und Emotionskontrolle zu entwickeln, Frustrationstoleranz aufzubauen, Risikokompetenz zu erwerben, Körper- und Selbstbewusstsein zu stärken

Treppensteigen: Ein wichtiger Baustein

Ich habe bereits 2023 und 2024 über das Thema Treppensteigen bei Welpen geschrieben: Ab wann dürfen Welpen Treppen laufen und warum ist Treppensteigen sinnvoll 

Golden Retriever Welpe läuft vorsichtig die Treppe hinunter.

Tipps für das Treppensteigen bei jungen Hunden.

Warum Treppensteigen wichtig ist

Das Positionspapier 2026 stellt klar: „Komplexe Bewegungsabläufe werden nur durch wiederholtes Üben erlernt und dazu gehört auch Treppen hoch- und runter laufen.“

Treppensteigen ist mehr als nur Bewegung:

  • Komplexes motorisches Lernen: Koordination verschiedener Bewegungsabläufe, Räumliche Wahrnehmung und Tiefenschätzung, Balance und Gleichgewicht
  • Vielseitige Gelenkbelastung: Gelenke werden in verschiedenen Winkeln belastet, Fördert umfassende Gelenkentwicklung, Stärkt Muskulatur und Sehnen
  • Hirnentwicklung: Aktiviert verschiedene Hirnareale, Fördert neuronale Vernetzung, Verbessert Problemlösungsfähigkeit
  • Selbstbewusstsein: Mutproben bestehen (z.B. offene Treppen), Eigene Entscheidungen treffen, Problemlösung durch eigenes Handeln

Wann und wie Treppensteigen üben? Ab wann?

Ich bin kein Fan von pauschalen Aussagen, dennoch hier mal ein paar „Anregungen/Empfehlungen“:

  • Einzelne Stufen: Ab 8-10 Wochen
  • Mehrere Stufen: Ab 3-4 Monaten
  • Ganze Treppen: Schrittweise steigern

Bei gesunden Welpen gilt: Er darf, was er kann.
Wichtig: Keine erzwungenen Sprünge über mehrere Stufen, rutschfeste Treppen bevorzugen, offene Treppen erst später üben, bei Ermüdung Pausen einlegen

Hinauf vs. Hinunter
Hinuntergehen ist herausfordernder, weil: Mehr Kontrolle erforderlich ist, Schwerkraft besser eingeschätzt werden muss, Sichtfeld eingeschränkter ist, Exzentrische Muskelarbeit nötig ist

Trainingsempfehlung:

  • Erst Hinaufgehen üben
  • Dann Hinuntergehen separat trainieren
  • Mit wenigen Stufen beginnen
  • Langsam steigern

Was bei Treppen vermeiden?

❌ Sprünge über die letzten Stufen: Besonders gefährlich für Ellenbogengelenke
❌ Glatte Oberflächen: Rutschgefahr
❌ Erzwungenes Treppensteigen: Kann zu lebenslanger Angst führen
❌ Übermüdete Welpen: Tragen ist dann besser

Die optimale Bewegung für Welpen

Selbstgewählte Bewegung ist die beste Bewegung
Das Positionspapier 2026 ist eindeutig:  „Bei einem gesunden Welpen gibt es wie bei allen anderen Spezies kein Zuviel an selbst gewählter Bewegung und er darf, was er kann.“

Was bedeutet das praktisch?

✅ Viel freies Laufen ohne Leine – wo es ungefährlich möglich ist!
✅ Der Welpe bestimmt Tempo und Dauer seiner Aktivitäten – Pausen sind wichtig!
✅ Vielfältige Untergründe und Geländeformen anbieten
✅ Natürliche Hindernisse wie Baumstämme, kleine Hügel nutzen – mit Unterstützung bzw. Absicherung!
✅ Mutproben ermöglichen (wackliger Untergrund, offene Treppen) – mit Unterstützung bzw. Absicherung!

Wie viel Bewegung ist richtig?

  • Veraltete Regel: „5 Minuten pro Lebensmonat“
  • Aktuelle Wissenschaft: Diese Minutenangaben haben keine wissenschaftliche Basis und sind überholt.
  • Neue Orientierung: Achte auf die Signale deines Welpen:

„Übliches“ Aktivitätsmuster eines Welpen:

8 Wochen alte Welpen: Bis zu 6 Stunden aktiv pro Tag
Aktivitätsphasen: 30-60 Minuten oder länger
Schlafphasen: Etwa 18 Stunden verteilt über 24 Stunden

Was vermeiden?
❌ Erzwungene lange Spaziergänge am Stück
❌ Monotone Bewegung (z.B. nur am Fahrrad)
❌ Repetitive Sprünge (z.B. Frisbee-Training)
❌ Übergewicht (größter Risikofaktor!)
❌ Untergewicht (schwächt den Bewegungsapparat)

Spielen: Mehr als nur Bewegung

Spielen ist für Welpen wichtig – in vielerlei Hinsicht. Das Positionspapier betont: „Ausgelassenes und regelmässiges Spielen mit geeigneten Artgenossen ist für die Entwicklung besonders wichtig, weil nicht nur der Bewegungsapparat vielfältig gefordert wird, sondern auch notwendige Kompetenzen erworben werden.“

Was beim Spielen gelernt wird:

  • Motorische Fähigkeiten: Vielfältige Bewegungsmuster, schnelle Richtungswechsel, Sprünge und Wendungen, Balance bei Körperkontakt
  • Kognitive Entwicklung: Einschätzen von Situationen, vorausschauendes Denken, Problemlösung, Kommunikation
  • Emotionale Belastbarkeit: Impuls- und Emotionskontrolle, Sozialkompetenz, Frustrationstoleranz, Risikokompetenz
  • Kontrollverlust in positivem Kontext: Beim Spielen erlebt der junge Hund unvorhersehbare Situationen, leichte Frustration (verlieren im Spiel), Erschrecken (plötzliche Bewegungen), Fairness und Regeln – das Ergebnis: Der Hund wird anpassungsfähiger für Situationen, die im späteren Leben unerwartet auftreten können.

Aber Achtung: Ob dafür die in der örtlichen Hundeschule angebotene Welpen-Stunde ist, sollte genau geprüft werden. 

Sonderfälle und Ausnahmen

Hat dein Welpen bereits mit Gelenkproblemen zu tun, sprich bei diagnostizierten Problemen (HD, ED, Patellaluxation) solltest du dich mit deinem Tierarzt und Hundephysiotherapeuten absprechen und einen individuellen Bewegungsplan ausarbeiten. Moderate Bewegung ist trotzdem wichtig. Wichtig: Übergewicht unbedingt vermeiden!

Hast du einen Hund mit speziellen Körpermerkmalen wie einen langen Rücken, kurze Beine (Dackel, Corgi), dann musst dein Welpen natürlich trotzdem Treppensteigen lernen. Allerdings darfst du gerne bei längeren Treppen tragen.

Häufige Fragen (FAQs) VitaliTier

1. Stimmt die „5-Minuten-pro-Lebensmonat“-Regel?
Nein, diese Regel hat keine wissenschaftliche Basis und ist überholt. Bei gesunden Welpen gibt es kein Zuviel an selbst gewählter Bewegung.
Beispiel: Max, ein 4 Monate alter Labrador, spielt täglich 2-3 Stunden verteilt über den Tag. Nach der alten Regel dürfte er nur 20 Minuten raus – wissenschaftlich unhaltbar.

2. Schadet Treppensteigen den Gelenken meines Welpen?
Nein. Studien zeigen, dass das Hüftgelenk beim Treppensteigen nicht stärker belastet wird als beim normalen Laufen. Komplexe Bewegungsabläufe wie Treppensteigen müssen geübt werden.

3. Kann mein Welpe zu viel spielen?
Bei selbstgewählter Aktivität: Nein. Welpen regulieren ihre Aktivität selbst und suchen sich Ruhepausen, wenn sie müde sind. Achtung: In der Regel! Bei meinem Yuno war das leider ganz anders (ADHS lässt grüßen – hier findest du Infos zum Thema ADHS beim Hund)

4. Wie erkenne ich Überlastung?
Achte auf: Hinken, Unlust zu laufen, häufiges Hinlegen während Aktivitäten, Winseln, steifes Aufstehen nach Ruhephasen. Generell empfehle ich dir auch mit deinem Welpen regelmäßig zum Check-Up zur Hundephysiotherapie zu gehen.

6. Was ist mit großen/schweren Rassen anders?
Muskelaufbau ist besonders wichtig, da sie schnell an Gewicht zulegen. Selbstgewählte Bewegung ist genauso wichtig, aber Übergewicht muss strikt vermieden werden.

7. Darf mein Welpe mit erwachsenen Hunden spielen?
Ja, wenn die erwachsenen Hunde welpenkompetent sind. Wichtig ist, dass das Spiel fair bleibt und der Welpe nicht überfordert wird.

8. Was, wenn mein Welpe Angst vor Treppen hat?
Geduld, positive Verstärkung, keine Zwang. Manchmal hilft ein anderer Hund als Vorbild. Einzelne Stufen üben und langsam steigern.

9. Wie viele Treppen sind zu viel?
Es gibt keine feste Zahl. Bei selbstgewählter Bewegung reguliert der Welpe selbst. Bei erzwungenen Treppen (z.B. Wohnung im 5. Stock): Welpen tragen, ältere Welpen einige Stockwerke laufen lassen.
Beispiel: Familie im 4. Stock trägt ihren 3 Monate alten Welpe meist, lässt ihn aber 1x täglich ein Stockwerk selbst gehen.

10. Braucht mein Welpe spezielle Übungen für die Gelenke?
Nein. Vielfältige, selbstgewählte Bewegung und Spielen mit Artgenossen sind das beste „Training“. Gezielte Übungen sind unnötig und können kontraproduktiv sein.
Mit ca. 8-9 Monate kannst du ins Hundefitnesstraining einsteigen. Mehr Infos zum Hundefitnesstraining findest du auf Hundefitnesstraining – Fit & mobil für ein langes Leben

Fazit

Die Wissenschaft hat gesprochen: Restriktive Bewegungsempfehlungen für Welpen sind überholt und schaden mehr als sie nutzen.

Die wichtigsten Erkenntnisse 2026:

✅ Inaktivität schadet – führt zur schlechtesten Knorpelqualität
✅ Moderate bis intensive selbstgewählte Bewegung ist optimal für Gelenkentwicklung
✅ Treppensteigen ist wichtig für komplexe Bewegungsabläufe
✅ Vielfältige Bewegung fördert Hirnentwicklung, Muskelaufbau und emotionale Belastbarkeit
✅ Spielen mit Artgenossen ist essentiell für die gesamte Entwicklung
✅ Der Welpe reguliert sich selbst bei selbstgewählter Aktivität
✅ Minutenangaben sind unsinnig – achte auf die Signale deines Welpen

Was wirklich wichtig ist:

  • Übergewicht vermeiden (größter Risikofaktor für Gelenkprobleme)
  • Vielfältige Bewegung ermöglichen (unterschiedliche Untergründe, Gelände, Aktivitäten)
  • Ausreichend Schlaf (ca. 18 Stunden bei jungen Welpen)
  • Regelmäßiges Spielen mit geeigneten Artgenossen
  • Sichere Bindung aufbauen (Basis für emotionale Belastbarkeit)
  • Selbstbestimmte Bewegung respektieren
  • Treppensteigen üben (komplexe Bewegungsabläufe lernen)

Die neue Devise:

„Ein gesunder Welpe darf, was er kann. Bei selbstgewählter Bewegung gibt es kein Zuviel.“
– Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Verhaltensmedizin, 2026

Lasse deinen Welpen Welpe sein: Neugierig, aktiv, verspielt. Biete ihm vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, sichere Bindung und genug Schlaf. Der Rest regelt sich von selbst.

Wichtiger Hinweis: Bei Welpen mit diagnostizierten Gelenkproblemen oder anderen gesundheitlichen Einschränkungen sollte immer eine individuelle tierärztliche Beratung erfolgen.


Quellen:

Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Verhaltensmedizin (STVV): Positionspapier „Wieviel Bewegung brauchen wachsende Hunde?“ (2026)
Richards, P. et al. (2010): A comparison of human and canine kinematics during level walking, stair ascent, and stair descent. Wien. Tierärztl. Mschr. – Vet. Med. Austria 97, 92-100
Kiviranta et al. (1988-1997): Studiensammlung zur Gelenkknorpelqualität bei verschiedenen Bewegungsprotokollen
Beuing et al., Ubbink et al., Malm et al., Hartmann: Studien zur Vererblichkeit von HD und ED
Prof. Dr. Fischer: „Hunde in Bewegung“